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"Integrative Prozessbegleitung ist eine Synthese aus dem HAKOMI, dem NLP Richard Bandlers und der Prozessarbeit Arnold Mindells. Mein Bestreben bei der Entwicklung dieser Arbeit war es, die Ideen der Begründer der jeweiligen Methoden konsequent weiterzuführen und die Rolle des Therapeuten von der ihr über die Zeit zugefallenen Last der Hierarchie zu befreien. Ziel der Ausbildung in Integrativer Prozessbegleitung ist es, dem Menschen seine natürlich angestammte Fähigkeit des Begleitens zurückzugeben. Die Rolle des Begleiters ist Nicht-Lokal, d.h. jeder Mensch ist zu verschiedenen Zeiten seines Lebens Begleiter und begleitete Person. Die zukünftige Welt braucht in meinen Augen keine Therapeuten, sie braucht Begleiter, sie braucht keine Hierarchie, sie braucht Gemeinschaft.""Es gibt eine Reihe von Techniken, die der Beobachtung von funktionierender Kommunikation und natürlich ablaufender Bewusstwerdungsprozesse entstammen. Tatsächlich aber liegt ein Großteil der Kunst der Begleitung von Menschen darin, Dinge zu erkennen und zu unterlassen, die dem natürlichen Ablauf des sich entfalten wollenden Prozesses im Wege stehen." Ausbildung / Weiterbildung in Integrativer Prozessbegleitung Zu den Ausbildungsinhalten Seit dem ersten Kurs im Jahre 1998 haben Menschen der verschiedensten Berufsgruppen an der Kursreihe Integrative Prozessbegleitung (IPB) teilgenommen. Physiotherapeuten, Heilpraktikerinnen, Berater und Moderatoren, oder auch Ärzte, Psychologen und Psychotherapeuten haben sich durch die Berührung und Beschäftigung mit der Integrativen Prozessbegleitung die Möglichkeit geschaffen, ihre Klienten schnell und effektiv in tiefe Erlebensbereiche zu begleiten, in denen Selbstorganisation und Entwicklung natürlicherweise stattfindet. Obwohl die Ausbildung in Integrativer Prozessbegleitung in erster Linie für Personen konzipiert ist, die bereits in irgendeiner Form mit Menschen im begleitenden oder beratenden Rahmen tätig sind, ist sie offen für alle, die in sich den Wunsch nach dieser Tätigkeit verspüren und bislang noch keinen Weg gefunden haben, dies beruflich umzusetzen. Des Weiteren durchlaufen Menschen diese Ausbildung auch für sich selbst, ohne ein berufliches Ziel damit zu verfolgen. Ihr Wunsch ist, einen anderen Zugang und Umgang mit sich selbst zu finden und damit auch im privaten Bereich, in ihrer Partnerschaft oder generell in ihren Beziehungen eine andere Qualität des "Miteinander" zu leben und zu erleben. IPB-Basis-Seminare Um die Integrative Prozessbegleitung kennenzulernen, bieten wir IPB-Basisseminare an. Die über jeweils ein Wochenende (Samstag und Sonntag) gehenden Einführungskurse sind informativ, erfahrungsorientiert und offen für alle Interessierten und geben Einblick in die Methode der Integrativen Prozessbegleitung. Kurze Talks über bestimmte Themen der IPB-Arbeit wechseln sich ab mit Übungen, die IPB direkt erfahrbar und erlebbar machen. IPB-Basis-Seminare können als Übergang in die Ausbildung in Integrativer Prozessbegleitung gesehen werden. Sie sind jedoch nicht Voraussetzung. Die Ausbildungsinhalte der Integrativen Prozessbegleitung Teil 1 - Kommunikation
Zu Beginn der Ausbildung entdecken wir, wie unser Weltbild unsere Sicht der Dinge bestimmt, wie wir aktiv teilhaben an dem, was wir erleben. Wir beschäftigen uns mit der Wissenschaft der lebenden Systeme und begegnen der Natürlichkeit von Wachstum und Entwicklung.Ein wesentlicher Eckpfeiler der Integrativen Prozessbegleitung ist die Kunst der Kommunikation. Was genau bedeutet eigentlich Kommunikation? Wie geschieht die Begegnung zwischen Menschen, welche Dinge tragen dazu bei und was kann dem Verstehen in der Begegnung von Menschen im Wege stehen? Wir erlernen grundlegende kommunikative Techniken, die es uns ermöglichen, dem Prozess des anderen Menschen zu folgen. Zugleich erlauben uns die erlernten Techniken, mit unserer Wahrnehmung bei uns zu bleiben, da unsere Wahrnehmung, unser Fühlen und unsere Intuition einen wesentlichen Stellenwert in der Begleitung eines anderen Menschen haben. Wir entdecken, dass der Mensch zu verschiedenen Bewusstseinszuständen fähig ist und dass es neben unserem Bewusstsein auch andere Ebenen der Wahrnehmung gibt, die uns hilfreich zur Seite stehen. Wir betrachten Bewusstheit als Weg und erfahren uns selbst mit Hilfe kraftvoller Techniken aus dem Bereich der Traumkörperarbeit, des HAKOMI und des NLP. Stichworte: Bewusstsein und das Unbewusste, Synchronizität, morphisches Feld und kollektives Unbewusstes, grundlegende kommunikative Techniken, das Meta-Modell, Modalitäten und Submodalitäten, innere Haltung und Metaskills, Prozesspyramide und Sensitivitätskreis. Teil 2 - Barrierearbeit Im zweiten Abschnitt steht das Arbeiten an der Stelle im Vordergrund, die wir die Barriere nennen. Auch "Edge" genannt, bezeichnet dieser Bereich die Grenze zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten des Menschen, zwischen seinem Bewusstsein und dem Unbewussten. Hier liegt das Potential des Menschen - das, was sich zeigen möchte und uns gleichzeitig unbekannt ist. Hier zeigt sich auch das Mythische und "Sinnhafte" unseres Lebens.
Was genau ist eine Barriere, wie organisiert sie sich in uns und was liegt "hinter" ihr? Wir erlernen Techniken, die es uns ermöglichen, direkt mit diesen Barrieren und mit dem dahinterliegenden Potential in Kontakt zu treten.Weitere wichtige Elemente dieses Abschnitts sind Einblicke in die schamanischen Elemente der Integrativen Prozessbegleitung. Was ist ein Montagepunkt? Was sind Tonal und Nagual? Wie organisieren wir unsere Wahrnehmung und formen unsere Welt und halten sie aufrecht? Was ist ein Verbündeter? Wie können Konflikte, die uns herausfordern, zu Wachstum und Entwicklung führen? Wir betrachten die Sprache unserer Träume und entdecken Symmetrien in Geschehnissen und finden ihre für uns bedeutsame Essenz. Stichworte: Charakter und Selbstorganisation, Kernmaterial und Anschauungen, die Arbeit mit dem inneren Kind, die Arbeit an der Barriere, Sondentechnik, Konsensusrealität und Montagepunkt, der Verbündete, Arbeit mit verschiedenen Bewusstseinszuständen, pacing - leading, hypnotische Sprachmuster und das Milton-Modell. Teil 3 - Integration Im dritten Teil der Ausbildung haben sich die Möglichkeiten und Techniken in der Begleitung von Prozessen schon sehr verfeinert, und wir entdecken die Möglichkeit, "hinter" der Barriere zu arbeiten. Durch das Freiwerden von Energien an dieser Stelle erleben wir uns im Raum hinter der Barriere: Es eröffnet sich eine Wahrnehmung für das, was sich "hinter" der Grenze befindet... das unbekannte neue Land.
Ein weiteres wesentliches Element dieses Abschnitts ist die Frage, wie Integration geschieht, wie Neues sich in uns organisiert, wie sich das Unbekannte entfaltet und von uns als Begleiter durch die Technik des Ankerns unterstützt werden kann.Stichworte: Das Arbeiten hinter der Barriere, die Technik des Abnehmens, die Essenzebene, Übertragung - Gegenübertragung, das "Aufträumen", das Ankern, Integration und Abschluss einer Begleitung, Rang und Machtverteilung, allgemeine Praxisführung und Positionierung. Teil 4 - Supervision In diesem Abschnitt der Ausbildung gibt es die Möglichkeit durch Videoarbeit zu entdecken, wie sich die Techniken der Integrativen Prozessbegleitung ganz natürlich in jedem Teilnehmer entfaltet haben und was das Besondere der eigenen Persönlichkeit in der Begleitung von Menschen ist. Durch Videoarbeit erleben wir die Verfeinerung unserer Begleiterfähigkeiten und entdecken unseren persönlichen Stil in der Integrativen Prozessbegleitung. Stichworte: Sitzungen mit Klienten/Kollegen mit Videoaufzeichnung, Intervision in Kleingruppen und Supervision der Sitzungen. Zertifikation Auf Wunsch kann die Ausbildung zum/zur Integrativen Prozessbegleiter/in mit einem Zertifikat des Instituts für Integrative Prozessbegleitung abgeschlossen werden. Voraussetzung hierfür ist, eine Teilnahme an allen 9 Wochenenden. In besonderen Fällen, kann ein Fehlen über ein Wochenende durch Nacharbeiten des Stoffes in der Peergroup ausgeglichen werden. Darüber hinaus muss eine schriftliche Arbeit zu einem frei gewählten Thema erstellt werden. Eine Zertifikation zum/zur Integrativen Prozessbegleiter/in erfolgt, wenn erkennbar ist, dass der Teilnehmer/die Teilnehmerin prozessorientiert, den inneren Entwicklungsweg eines Menschen unterstützend begleiten kann und die grundlegenden ethischen Konzepte der Integrativen Prozessbegleitung anerkennt und nach ihnen handelt. Ein Anspruch auf die Zertifikation besteht nicht. Nach oben
Peergroup-Treffen zwischen den AusbildungswochenendenÜber die Zeit der Ausbildung in Integrativer Prozessbegleitung ist das Arbeiten in Kleingruppen (Peergroups) vorgesehen. Diese Treffen finden jeweils zwischen den Ausbildungswochenenden statt und werden von den Teilnehmern selbst organisiert. Das regelmäßige Zusammenkommen in kleineren Gruppen zwischen den Ausbildungswochenenden ermöglicht einzelne Teile und neu erlernte Techniken der Ausbildung zu vertiefen. Darüber hinaus hilft uns die Peergroup, Erfahrungen im Umgang mit Menschen in Gruppen zu machen und Unterstützung zu erfahren. Nach oben Ausbildungsinterner Internetraum Jeder Teilnehmer erhält Zugang zu einem ausbildungsinternen Internetraum. In diesem speziell für die Ausbildung eingerichteten passwortgeschützten Forum kann die Beschäftigung mit den Themen der Ausbildung in eigener Geschwindigkeit und mit selbstbestimmtem Zeitaufwand fortgesetzt werden. Nach oben Kosten der Ausbildung 2100,- Euro für die komplette Ausbildung bei Zahlung bei Anmeldung, inkl. umfangreicher Ausbildungs- unterlagen. Für die Zertifikation fallen keine Extrakosten an. Bei Ratenzahlung beläuft sich die erste Rate auf 400,- Euro, danach 12 weitere monatl. Raten á 150,- Euro. Gesamtkosten bei Ratenzahlung: 2200,- Euro Wir akzeptieren die Bildungsprämie zur Finanzierung Ihrer Teilnahme an unseren Seminaren.
Mit der Bildungsprämie können Sie sich jährlich 50%, max. 500,- €, der entstehenden Seminarkosten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung bezuschussen lassen.
Bevor Sie sich bei uns zu einem Seminar anmelden, müssen Sie bei einer der zahlreichen Bildungsprämien-Beratungsstellen Ihren Prämien-Gutschein beantragt haben. Voraussetzungen und weitere Informationen zur Bildungsprämie erhalten Sie hier. Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Nach oben Ein paar Worte noch zur Ausbildung und zur Zertifikation in Integrativer Prozessbegleitung: Das Institut für Integrative Prozessbegleitung bietet Aus- bzw. Weiterbildungen im Bereich der Kommunikation und des menschlichen Miteinanders an. Im Falle der Aus- bzw. Weiterbildung zur zertifizierten Integrativen Prozessbegleiterin kannst du neben dem Wachsen deiner persönlichen Kompetenz auch ein entsprechendes Zertifikat erhalten. Neben der hohen technischen Qualifikation in der Methodik der Integrativen Prozessbegleitung bestätigt dieses Zertifikat, dass du dich der Frage gestellt hast, wie sehr die Methode über den Verlauf der Ausbildung zu einem Teil deines natürlichen menschlichen Miteinanders geworden ist. Dieses Zertifikat ist Ausdruck der Wertschätzung deiner Arbeit und deines Einsatzes in deiner persönlichen Weiterbildung und inneren Arbeit. Der Wert deines Zertifikats ist der Wert, den du dir selbst, dem durchlebten Lernprozess und deinem persönlichen und spirituellen Wachstum beimisst. Die Ausbildung zur Integrativen Prozessbegleiterin und zum Integrativen Prozessbegleiter richtet sich an Menschen, die ihre Ausbildung in ihrem inneren Wachstum, im menschlichen Miteinander und im spirituellen Bereich sehen. Das Entwickeln der "Inneren Haltung" innerhalb der Aus- bzw. Weiterbildung zur Integrativen Prozessbegleiterin bedeutet das Wissen darum, dass alles Gelernte nicht dein Eigentum oder deiner Persönlichkeit zugehörig ist, sondern alles Wissen und alle Entwicklung immer die Folge von Gemeinschaft und Verbundenheit mit dem uns Umgebenden ist und allen Menschen gleichermaßen gehört. Nach oben Gesundheitspraktiker (DGAM/BfG) Das Institut für Integrative Prozessbegleitung steht in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Alternative Medizin (DGAM), und ist im Berufsverband für Gesundheitspraktiker (BfG) als Bildungspartner anerkannt. Dies bedeutet, dass im Rahmen der Ausbildung zum Integrativen Prozessbegleiter zusätzlich eine Zertifizierung als Gesundheitspraktiker/in (BfG) für Persönlichkeitsbildung und Individualität erfolgt. Dieses Zertifikat sichert eine juristisch klar definierte Praxis ab, die sich deutlich von den Heilbereichen abgrenzt und dient als Grundlage für die selbstständige Tätigkeit als Integrative/r Prozessbegleiter/in in eigener Praxis. Weitere Informationen zum Berufsverband sowie zum Berufsbild des Gesundheitspraktikers finden Sie unter: www.dgam.de. Die Fortbildung in Integrativer Prozessbegleitung wird von Cranio Suisse, dem Schweizer Dachverband für CranioSacraltherapeutInnen im Rahmen der Fortbildungspflicht als Wahlkurs anerkannt! Nach oben [zur Anmeldung] |
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