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Ausbildung in IPB

Ausbildung / Weiterbildung
in Integrativer Prozessbegleitung

Zu den Ausbildungsinhalten

Über die letzten sieben Jahre haben weit über 300 Menschen aus den verschiedensten Tätigkeitsbereichen bereits an der Kursreihe Integrative Prozessbegleitung (IPB) teilgenommen. Darunter finden sich Menschen der verschiedensten Berufsgruppen wie: Ärztinnen, Psychologinnen, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Heilpraktikerinnen, Berater und Moderatoren, die sich durch die Berührung und Beschäftigung mit der IPB Arbeit die Möglichkeit geschaffen haben, Menschen professionell in tiefe Erlebensbereiche hinein zu begleiten, wo Selbstorganisation und Entwicklung natürlicherweise stattfindet.

Obwohl die Ausbildung in Integrativer Prozessbegleitung in erster Linie für Menschen konzipiert ist, die bereits in irgendeiner Form mit Menschen im begleitenden oder beratenden Rahmen tätig sind, ist sie ebenfalls offen für alle Menschen, die in sich den Wunsch nach dieser Tätigkeit verspüren und bislang noch keinen Weg gefunden haben, dies beruflich umzusetzen.

Des Weiteren durchlaufen Menschen diese Ausbildung für sich selbst, ohne ein berufliches Ziel damit zu verfolgen. Ihr Wunsch ist, einen anderen Zugang und Umgang mit sich selbst zu finden und damit auch im privaten Bereich, in ihrer Partnerschaft oder generell in Beziehungen zu anderen Menschen eine andere Qualität des "Miteinander" zu leben und zu erleben.

Gesundheitspraktiker (DGAM/BfG)
Das Institut für Integrative Prozessbegleitung steht in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Alternative Medizin (DGAM), und ist im Berufsverband für Gesundheitspraktiker (BfG) als Bildungspartner anerkannt. Dies bedeutet, dass im Rahmen der Ausbildung zum Integrativen Prozessbegleiter zusätzlich eine Zertifizierung als Gesundheitspraktiker/in (BfG) für Persönlichkeitsbildung und Individualität erfolgt.

Weitere Informationen zum Berufsverband sowie zum Berufsbild des Gesundheitspraktikers finden Sie unter: www.dgam.de

Die Fortbildung in Integrativer Prozessbegleitung wird von Cranio Suisse, dem Schweizer Dachverband für CranioSacraltherapeutInnen im Rahmen der Fortbildungspflicht als Wahlkurs anerkannt!


Neue 2-Jahres-Ausbildung in Karlsruhe

Basiseinführung
  • Teil 1, 23. – 25. Januar 2009
  • Teil 2, 27. – 29. März 2009
Kosten: 440,- € für die Basiseinführung
2440,- € für die gesamte Ausbildung
Auch Ratenzahlung möglich (220,- € pro WE, insgesamt 2640,- €)

Kursort: Karlsruhe

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Die Folgetermine

  • 15. – 17. Mai 2009
  • 24. – 26. Juli 2009
  • 25. – 27. September 2009
  • 13. – 15. November 2009
  • 15. – 17. Januar 2010
  • 12. – 14. März 2010
  • 7. – 9. Mai 2010
  • 2. – 4. Juli 2010
  • 17. – 19. September 2010
  • 12. – 14. November 2010


Die Ausbildungsinhalte

(Um einen dynamischen Kursverlauf zu gewährleisten, können die einzelnen Themen in ihrer Gewichtung und in der zeitlichen Abfolge variieren)


Teil 1 (1. bis 3. Wochenende)
In diesem ersten Teil der Ausbildung entdecken wir, wie unser Weltbild unsere Sicht der Dinge bestimmt, wie wir aktiv teilhaben an dem, was wir erleben. Wir beschäftigen uns mit der Wissenschaft der lebenden Systeme und begegnen der Natürlichkeit von Wachstum und Entwicklung.

IPB Ausbildungsraum Ein wesentlicher Eckpfeiler der Integrativen Prozessbegleitung ist die Kunst der Kommunikation. Was genau bedeutet eigentlich Kommunikation? Wie geschieht die Begegnung zwischen Menschen, welche Dinge partizipieren daran und was kann dem Verstehen in der Begegnung von Menschen im Wege stehen? Wir erlernen grundlegende kommunikative Techniken, die es uns ermöglichen, dem Prozess des anderen Menschen zu folgen. Zugleich erlauben uns die erlernten Techniken, mit unserer Wahrnehmung bei uns zu bleiben, da unsere Wahrnehmung, unser Fühlen und unsere Intuition einen wesentlichen Stellenwert in der Begleitung eines anderen Menschen haben.

Wir betrachten verschiedene Ebenen des Bewusstseins, entdecken, dass der Mensch zu verschiedenen Bewusstseinszuständen fähig ist und stellen fest, dass sich Erfahrungen auf vielerlei Art manifestieren können. Wir betrachten Bewusstheit als Weg und erleben und erfahren uns selbst mit Hilfe kraftvoller Techniken aus dem Bereich der Traumkörperarbeit, des HAKOMI und des NLP.

Stichworte: Synchronizität, morphisches Feld und kollektives Unbewusstes, grundlegende kommunikative Techniken, innere Haltung und Metaskills, dissipative Strukturen und Semipermiabilität, Repräsentationssysteme, Modalitäten und Submodalitäten, Prozesspyramide, TOTE-Modell und Sensitivitätskreis.


Teil 2 (4. bis 6. Wochenende)
In diesem zweiten Abschnitt steht das Arbeiten an der Stelle im Vordergrund, die wir die Barriere nennen. In anderen Methoden auch Grenze oder auch "Edge" genannt, benennt dieser Bereich die Grenze zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten des Menschen. Hier liegt das Potential des Menschen - das, was sich zeigen möchte und uns gleichzeitig unbekannt ist. Hier zeigt sich auch das Mythische und "Sinnhafte" unseres Lebens. Was genau ist eine Barriere, wie organisiert sie sich in uns und was liegt "hinter" ihr? Wir erlernen erste Techniken, die es uns ermöglichen, direkt mit diesen Barrieren und mit dem dahinterliegenden Potential in Kontakt zu treten.

IPB Ausbildung Weitere wichtige Elemente dieses zweiten Teils sind Einblicke in die schamanischen Elemente der Integrativen Prozessbegleitung. Was ist ein Montagepunkt? Was ist Tonal und Nagual? Wie organisieren wir unsere Wahrnehmung und formen unsere Welt und halten sie aufrecht? Was ist ein Verbündeter? Wie können Konflikte, die uns herausfordern, zu Wachstum und Entwicklung führen? Wir betrachten die Sprache unserer Träume und entdecken Symmetrien in Geschehnissen und finden ihre für uns bedeutsame Essenz.

Stichworte: Charakter und Selbstorganisation, Kernmaterial und Anschauungen, die Arbeit mit dem inneren Kind, die Arbeit an der Barriere, die Sondentechnik, Konsensusrealität und Montagepunkt, der Verbündete, Arbeit mit verschiedenen Bewusstseinszuständen, pacing - leading, hypnotische Sprachmuster und NLP.


Teil 3 (7. bis 9. Wochenende)
Im dritten Teil der Ausbildung haben sich deine Möglichkeiten und Techniken in der Begleitung von Prozessen schon sehr verfeinert, und wir entdecken die Möglichkeit, "hinter" der Barriere zu arbeiten. Durch das Freiwerden von Energien an dieser Stelle erleben wir uns im Raum hinter der Barriere: Es eröffnet sich eine Wahrnehmung für das, was sich "hinter" der Grenze befindet... das Unbekannte neue Land.

IPB Ausbildung Ein weiteres wesentliches Element dieses dritten Abschnitts ist die Frage, wie Integration geschieht, wie Neues sich in uns organisiert, wie sich das Unbekannte entfaltet und von uns als Begleiter im "sich setzen" durch die Technik des Ankerns unterstützt werden kann.

Wir schauen uns an, wie es mit "Macht" und "Machtverteilung" im menschlichen Miteinander aussieht. Gerade im Bereich des Begleitens von Menschen ist Bewusstheit über Rang und Missbrauch von großer Wichtigkeit.

Stichworte: Das Arbeiten hinter der Barriere, die Technik des Abnehmens, die Essenzebene, Übertragung - Gegenübertragung, das "Aufträumen", das Ankern, Integration und Abschluss einer Begleitung, Rang und Machtverteilung, allgemeine Praxisführung und Präsentation.


Teil 4 (Supervision 10. und 11. Wochenende)
Hier erhältst du die Möglichkeit durch Videoarbeit und Inter- und Supervision zu entdecken, wie sich die Techniken der Integrativen Prozessbegleitung ganz natürlich in dir entfaltet haben und was das "Besondere" deiner Persönlichkeit in der Begleitung von Menschen ist. Du erlebst die Verfeinerung deiner Begleiterfähigkeiten und entdeckst deinen persönlichen Stil in der Integrativen Prozessbegleitung.

Stichworte: Sitzungen mit Klienten/Kollegen mit Videoaufzeichnung, Intervision in Kleingruppen und Supervision der Sitzungen.


Peergroup-Treffen zwischen den Ausbildungswochenenden
IPB Ausbildung Über die Zeit der Ausbildung in Integrativer Prozessbegleitung ist das Arbeiten in Kleingruppen (Peergroups) vorgesehen. Diese Treffen finden jeweils zwischen den Ausbildungswochenenden statt und sind selbst zu organisieren. Das regelmäßige Zusammenkommen in kleineren Gruppen zwischen den Ausbildungswochenenden hat zum einen den Sinn, sich ein Feld zu schaffen, in dem es möglich ist, einzelne Teile und neue Techniken aus der Ausbildung zu üben, als auch weitere Erfahrungen im Umgang mit Menschen in Gruppen zu machen. Sie dienen daher deiner Persönlichkeitsentwicklung und gleichzeitig dem Auflösen fester Persönlichkeitsstrukturen, dem "flüssig" werden, als besondere Qualität einer Integrativen Prozessbegleiterin.

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Ein paar Worte noch zur Ausbildung und zur Zertifikation in Integrativer Prozessbegleitung:

Das Institut für Integrative Prozessbegleitung bietet Aus- bzw. Weiterbildungen im Bereich der Kommunikation und des menschlichen Miteinanders an. Im Falle der Aus- bzw. Weiterbildung zur zertifizierten Integrativen Prozessbegleiterin können Sie neben dem Wachsen Ihrer persönlichen Kompetenz auch ein entsprechendes Zertifikat erhalten. Neben der hohen technischen Qualifikation in der Methodik der Integrativen Prozessbegleitung bestätigt dieses Zertifikat, dass Sie sich selbst der Frage gestellt haben, wie sehr die Methode über den Verlauf der Ausbildung zu einem Teil Ihres natürlichen menschlichen Miteinanders geworden ist. Dieses Zertifikat ist Ausdruck der Wertschätzung Ihrer Arbeit und Ihres Einsatzes in Ihrer persönlichen Weiterbildung und Ihrer inneren Arbeit. Der Wert Ihres Zertifikats ist der Wert, den Sie sich selbst, dem durchlebten Lernprozess und Ihrem persönlichen und spirituellen Wachstum beimessen.

Die Ausbildung zur Integrativen Prozessbegleiterin und zum Integrativen Prozessbegleiter richtet sich an Menschen, die ihre Ausbildung in ihrem inneren Wachstum, im menschlichen Miteinander und im spirituellen Bereich sehen. Das Entwickeln der "Inneren Haltung" innerhalb der Aus- bzw. Weiterbildung zur Integrativen Prozessbegleiterin bedeutet das Wissen darum, dass alles Gelernte nicht dein Eigentum oder deiner Persönlichkeit zugehörig ist, sondern alles Wissen und alle Entwicklung immer die Folge von Gemeinschaft und Verbundenheit mit dem uns Umgebenden ist und allen Menschen gleichermaßen gehört.

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